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Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist der Graupapagei Nkisi der New Yorker Künstlerin Aimeè Morgana.
Aimeè hatte Nkisi einen Wortschatz von 700 Wörtern beigebracht, den er sinngemäß und selbst bei abstrakten Begriffen richtig verwendet. Nkisi spricht in ganzen, sinnvollen Sätzen.
Unzählige Erlebnisse mit dem Papagei legten nahe, dass er über große telepathische Fähigkeiten verfügte und dass er Dinge sagte, die sich auf Aimeès Gedanken und Intuitionen bezogen. Dr. Sheldrake untersuchte in wissenschaftlichen Tests Nkisis telepathische Sensibilität. Aimeè und Nkisi befanden sich in voneinander getrennten Räumen in unterschiedlichen Stockwerken. Aimeè hatte geschlossene Umschläge mit ihr und dem Testleiter unbekannten Bildern vor sich. Sie öffnete je einen Umschlag und betrachtete das Bild zwei Minuten lang. Sowohl sie als auch der Papagei wurden währenddessen von synchron geschalteten Kameras gefilmt. Sah Aimeè nun beispielsweise ein Bild mit Blumen an, dann sagte Nkisi „Das ist ein Bild mit Blumen“, wenn sie ein Bild mit einem Handy vor Augen hatte, dann sagte er „Was machst’n am Telefon?“ und gab Geräusche von sich, als würde man wählen.
Nkiis Kommentare passten in mehr Fällen zu den Bildern, als hätte er nur munter drauf los geredet und zufällig das Passende gesagt. Seine Treffer waren statistisch gesehen weit über dem Zufallswert. Bei Hunden wurde sehr oft die Fähigkeit des Vorauswissens beobachtet.
Der Rhodesian Ridgeback Kane erahnte die Rückkehr seiner Besitzerin Sarah, indem er sich vor dem Fenster auf die Hinterbeine stellte und seine Vorderpfoten auf einen Tisch legte, um hinauszusehen. So verhielt er sich bei den Tests in nur einem Prozent des Zeitraumes, in dem seine Besitzerin abwesend war, befand sie sich jedoch tatsächlich auf dem Heimweg, dann war er zu 26 Prozent der Zeit vor dem Fenster. Ein Ergebnis, das statistisch hoch signifikant ist.
Viele, mit Videofilmen dokumentierte Untersuchungen unter kontrollierten Bedingungen bestätigen, dass eine telepathische Kommunikation zwischen Tier und Mensch existiert.
Telepathie von Tier zu Tier, innerhalb der gleichen Art oder zwischen verschiedenen Arten, ist mit Hilfe von Experimenten weniger erforscht. Die Untersuchungen und viele Beobachtungen von Naturforschern aber bestärken die Vermutung, dass Tiere untereinander telepathisch kommunizieren.
In Tests mit Hunden beispielsweise wurden ein Boxerweibchen und ihr Sohn in getrennte Räume gebracht. Wurde der Boxerrüde in seinem Zimmer „bedroht“, dann duckte sich auch seine Mutter genau im gleichen Augenblick.
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