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René Peoc’h verglich Kaninchenpaare aus dem gleichen Wurf, die im selben Käfig monatelang zusammengelebt hatten, mit Paaren, die isoliert voneinander in Einzelkäfigen gehalten wurden. Die Kaninchen wurden auf Anzeichen von Stress untersucht, indem der Blutstrom in ihren Ohren gemessen wurde – völlig schmerzfrei. Kam ein Kaninchen in Stress, wie es natürlich in seiner Umgebung passieren konnte, dann zeigte nur 3 Sekunden später auch das andere Kaninchen die gleiche Stressreaktion, obwohl es beim Test in einem gesonderten Raum untergebracht war. Die Vergleichspaare jedoch, die sich nicht kannten, wiesen keine solche telepathische Verbindung auf
Der Pferdetrainer Harry Blake untersuchte Paare von Pferdebrüdern und -schwestern im Hinblick auf ihre telepathische Verbindung. In 119 Tests wurden die Paare außer Sicht- und Hörweite getrennt untergebracht. Wenn eine/r trainiert oder gefüttert wurde oder starke Zuwendung erhielt, dann reagierte das andere Pferd in 68% der Fälle im selben Moment. Bei Pferden, die sich nicht mochten, war das Ergebnis nur in einem von 15 Tests positiv. Offensichtlich kommunizieren Tiere, die einander nahe stehen, mehr über Telepathie.
Die konventionelle, mechanistisch orientierte Wissenschaft leugnet die Existenz von Telepathie. Sie ist mit ihren Mitteln nicht zu erklären, daher kann es sie auch nicht geben.
Dr. Sheldrake erklärt das Funktionieren von Telepathie mit Hilfe der morphischen Felder, Kraftfelder, die alles miteinander verbinden und formen: „In der Quantenphysik wird es als bewiesen angeschaut, dass zwei Photonen oder Partikel, die aus der gleichen Quelle stammen, verbunden bleiben, auch wenn sie Hunderte von Kilometern voneinander entfernt sind. Diese Tatsache der nichtlokalen Verbundenheit ist fundamental für die moderne Physik. Wenn Menschen und Tiere eng miteinander verbunden sind, sind sie Teil des gleichen Systems, der gleichen «morphischen Felder». Auch wenn sie räumlich getrennt sind, bleiben sie in enger Verbindung. So dass das Tier, mitunter auch der Mensch, fühlen kann, wenn eine Änderung beim andern eintritt, er zum Beispiel stirbt oder einen Unfall hat.“
Morphische Felder sind laut seiner These noch unerforschte Felder, die es neben Magnet-, Gravitations-, Quantenmateriefeldern gibt. Über sie sind wir miteinander, mit unserer Tieren, mit unserer Umwelt wie mit einem unsichtbaren elastischen Gummiband verbunden, das sich ausdehnt, wenn wir uns voneinander entfernen. In diese morphischen Felder werden ständig Informationen eingespeist, sodass ein immanentes Gedächtnis entsteht. Aus ihm können jederzeit und jederort über den Prozess der sogenannten „morphischen Resonanz“ die gespeicherten Informationen abgerufen werden.
Dr. Sheldrake verweist gerne auf das Beispiel englischer Meisen, die in kurzer Zeit gelernt haben, wie man die Aluminiumdeckel von Milchflaschen öffnet. Diese Erkenntnis breitete sich unter den Tieren aus, so dass auch Meisen auf weit entfernten Inseln Englands diese Fähigkeit besitzen. Morphische Felder“teilen“ die Informationen „mit“ bzw. sie fungieren als Kanal für telepathische Kommunikation.
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